BAOLA - das gesunde Erfrischungsgetränk aus der afrikanischen Baobab-Frucht. Fairtrade & Bio - logisch!

BAOLA in der Süddeutschen Zeitung Die fairänderbar - Online-Shop und Rezepte der Baobab Social Business gGmbH Baobab Social Business gGmbH
 

BAOLA ist lecker

Fair schmeckt - und tut gut! BAOLA ist ein völlig neues Erfrischungsgetränk mit den wertvollen Extrakten der afrikanischen Baobab-Frucht. Wie das schmeckt? Erfrischend, prickelnd, fruchtig-herb, leicht süß aber auch säuerlich, nach Baobab-Frucht eben. Du kennst Baobab noch nicht? Dann wird es aber Zeit!

BAOLA ist gesund

Trink dich gesund - diese erstaunliche Frucht bietet der Gesundheit so einiges! In Afrika ist die Frucht des Baobab-Baumes bereits seit Jahrtausenden ein wertvoller Lieferant von Vitamin C, Calcium und Eisen. Baobab wirkt außerdem auch noch probiotisch, antioxidativ und steigert die Abwehrkräfte!

BAOLA ist fair

Alle Zutaten von BAOLA stammen ausschließlich aus fairem Handel. Das heißt, alle Beteiligten verdienen genug, um ihre Familie zu ernähren und die Kinder zur Schule zu schicken. Außerdem wird sicher gestellt, dass keine Kinder ausgebeutet werden.

Du meinst, das sollte eine Selbstverständlichkeit sein? Finden wir auch!

BAOLA ist Bio

BAOLA ist auch fair zur Natur. Deswegen darf sie das Bio-Siegel tragen. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau. Das bedeutet konkret: Keine Gen-Technik, keine Pestizide, keine Kunstdünger und keine ionisierende Bestrahlung. Wir wollen Boden, Wasser und Luft schützen und die Bodenfruchtbarkeit fördern.


 

BAOLA ist ein Getränk der Baobab Social Business gGmbH

Baobab Social Business gGmbH
Tizianstraße 3
80637 München

Tel. +49-(0)176-32049883
www.basobu.de
info@basobu.de

Gesellschaftsführender Gesellschafter
Andreas Triebel
andreas.triebel@basobu.de

Registergericht
Amtsgericht München
HRB 185596
USt-ID: DE271074169

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Süddeutsche Zeitung Nr. 158/ Seite 49

Gib dem Menschen Limo!

Verkauf von Affenbrot-Getränk hilft Waisenkindern
Von Uli Ertle

München - Schuld ist die Hyäne. Das Tier mit dem wenig atfraktiven Äußeren soll beim Anblick des eigenen Spiegelbildes in einem See einen rasenden Zorn entwickelt haben. So wütend wurde das Vieh, dass es das erstbeste griff, was herumlag, um es Gott, seinem Schöpfer, an die Rübe zu donnern. Das tierische Wurfgeschoss war ein junger Baum, der den Kopf des Herrn aber verfehlte, mit den Ästen zuvorderst zurück zur Erde fiel und dort stecken blieb. 

Mit dieser Legende erklären sich Afrikaner seit Generationen das seltsame Aussehen des Baobab Baumes, dessen wuchtige Äste meist spärlich belaubt sind und in der Tat eher an Wurzelwerk als an Zweige erinnern. Die Frucht des Baumes, eine olivgrüne, etwa 40 Zentimeter lange Mischung aus Salatgurke und Kürbis, ernährt seit Jahrlausenden nicht nur Affen - daher der Name Affenbrotbaum -, sondern auch Menschen. Die Kerne sind äußerst reich an Vitamin C, Calcium und Eisen und werden in Pulverform in vielen afrikanischen Gerichten als schmackhafte Beigabe verwendet. Jene Frucht könnte bald auch in Deutschland zu Ehren kommen. Genauer gesagt: in München. In Form einer fair gehandelten, biologischen und schmackhaften Limonade.

Darf, ich vorstellen? Das ist meine Neue, die Baola“. Die blauen Augen von Andreas Triebel blitzen schelmisch, ein Lächeln, umspielt seine Mundwinkel. Statt mit einer reizenden Dame kommt der Münchener mit mehreren Flaschen Limonade aus seiner Küche Limo aus der Frucht des Baobab-Baumes, in drei Geschmacksrichtungen: Kirsche, Mango und Natur. Triebel hat die Limonade selbst gemischt, ein gutes Jahr lang hat er getestet, verworfen und neu angefangen. Nun ist sie fertig, verkaufsfertig.

Was andere Menschen vielleicht als Durchbruch zu eigenem Wohlstand feiern würden, ist für Triebel in erster Linie ein Schritt auf seinem Weg. Und der führt, so hofft er, "raus aus der marktwirtschaftlichen Renditefalle" und hin zu einem bewussten, verantwortlichen Umgang mit natürlichen.Ressourcen und den Mitmenschen. Social Business, soziales Handels im Geschäftsleben, ist seine Maxime. "Ich will nicht den Gewinn maximieren, sondern den nachhaltigen Nutzen für alle.“ Spricht da ein Gutmensch, der seine Gesinnung wie eine Monstranz vor sich her trägt? Mitnichten. Triebel schüttelt energisch den Kopf, die blonden Rastalocken fliegen. Er will sich weder beweihräuchern, noch als Vorbild instrumentalisieren lassen. Der junge Familienvater ist lediglich einer, der nicht lange zögert, wenn er für sich etwas als richtig erkannt hat. Einer der handelt. Und der es mit dieser Einstellung zu beachtlichen Erfolgen gebracht hat. 

"Ich war 1994 zum ersten Mal in Kenia“ erzählt Triebel, der damals einen lukrativen Job als Landschaftsgärtner inne hatte. „Ich wollte aber raus aus dem goldenen Käfig. Ich wollte was tun, was mich wirklich befriedigt." Er kündigte, fuhr einfach los. Seine Weltreise kam in Kenia ins Stocken, hier hatte er das Gefühl angekommen zu sein. "Ich habe mit Straßenkindern gearbeitet, hab meine ersten Charity-Sachen gemacht.“ Er kaufte von dem restlichen Geld ein kleines Grundstück bei Mombasa, baute darauf aber kein Ferienhäuschen sondern ein Waisenhaus. Das Angebot war bitter nötig, sein Projekt wurde größer und größer. Heute ist Triebel Vorsitzender des Baobab: Family e.V., einem Verein, der sich um Waisenkinder und von. Aids betroffene Familien"

Auf Tollwood wird das neue Getränk getestet.
in Kenia kümmert (www.basobu.de). Der Verein hat 130 Mitgliederund für 90 Kinder Patenschaften vermittelt. "Durch die Arbeit dort unten habe ich einen Einblick in die wirklich notwendigen Dinge bekommen." So entstand auch die Idee zu Baola. 

„Ich wollte den Menschen Hilfe, zur Selbsthilfe anbieten“ sagt er, und hat sich vor Ort um Baobab-Lieferanten gekümmert. Von ihnen bezieht er seinen Rohstoff und hofft, langfristig ein Netz von Baobab Bauern zu etablieren. Vor kurzem gründete er mit seiner Frau Halima, einer Kenianerin, eine gemeinnützige GmbH, deren erstes Projekt die Baola ist. Hergestellt wird das Fruchtgetränk der Firma Perger am Ammersee. Dort wird der Sud angesetzt und abgefüllt. Andere würden nun eine teure Kick- Off Veranstaltung feiern. Triebel war der Durchbruch einen Konzertabend im Backstage wert. Er lud befreundete Bands aus der Reggae-Szene ein, die ohne Zögern für den guten Zweck auf die Bühne gingen. "Nun wird es darum gehen, die Baola zu etablieren", sagt TriebeI. Er will Bioläden ansprechen, kleinere Kneipen oder Cafes. Und seit einer Wochen gibt es die Baola an TriebeIs „Fairänderbar“ auf dem Sommer-Tollwood in München. 

Andreas Triebel und seine Frau Halima kümmern sich um Waisenkinder und Aids-Kranke in Kenia - und verkaufen für sie Limonade.